• Radeln an der Donau in Niederösterreich
  • 4 Radfahrer am Radweg wischen Obst- und Weingärten
  • eine Radfahrerin von hinten schiebt ihr Rad auf einem Schotterweg zu einem Schloss
  • ein Radfahrer bei Sonnenuntergang am Donauufer

Unterwegs am Donauradweg in Niederösterreich

Radgenuss an der Donau

Der Donauradweg ist einer der bekanntesten und beliebtesten Radwege Europas. Die niederösterreichische Donauregion mit dem Durchfluss durch die Weltkulturerbelandschaft Wachau ist für Radfahrer besonders attraktiv. Auch die schöne Landschaft um die ökologische Gartenstadt Tulln und ganz im Osten kurz vor der Grenze schließlich die üppigen Wälder des Nationalparks Donau-Auen sind ein Radlerparadies, wo der Radurlaub in Niederösterreich zum Genuss wird.

Ein eindrucksvolles Erlebnis ist der 260 km lange Donauradweg in Niederösterreich in jedem Fall. Führt doch der Weg – aufgeteilt auf insgesamt 10 Etappen nördlich und südlich der Donau in Niederösterreich – die meiste Zeit auf idyllischen Treppelwegen mit Blick auf das silbrig-blaue Band des mächtigen Donaustroms. Es lohnt sich, mehr Zeit einzuplanen, um interessante Sehenswürdigkeiten auf der Strecke zu entdecken und nach der sportlichen Betätigung das hervorragende kulinarische Angebot und die exzellenten Weine der Region zu genießen. Denn obwohl der Donauradweg zu den bekannten Klassikern unter den Radwegen gehört, geht es an den Ufern des mächtigen Stromes gemächlich zu.


Donauradweg Wachau-Nibelungengau-Kremstal

Auf dem Drahtesel durch den sagenhaften Nibelungengau
Auf ihrem Weg durch Niederösterreich fließt die Donau zunächst durch den Nibelungengau, dann weiter durch das Weltkulturerbe Wachau. Für Radfahrer mit guter Kondition und ein bisschen Zeit lohnt es sich, einen Abstecher vom Donauradweg den Berg hinauf nach Maria Taferl zu machen. Belohnt werden sie mit einem traumhaften Blick auf das verschlungene Donautal. Sehenswert ist auch die Wallfahrtskirche des Ortes. Direkt am Donauradweg in Pöchlarn befindet sich das Geburtshaus des Malers Oskar Kokoschka, in dem eine umfangreiche Dokumentation über Leben und Schaffen des österreichischen Expressionisten untergebracht ist.

Abstecher durch das Weltkulturerbe Wachau
Einen besonders schönen Weg nimmt der Donauradweg durchs Weltkulturerbe Wachau. Wer gerne Perspektive und Ufer wechselt, findet dort zahlreiche Fähren auf kurzem Raum, mit denen man aufs andere Ufer übersetzen kann. Der mächtige Donaustrom trennt das von üppigen Weinterrassen und Weingärten geprägte Nordufer von jenen stärker durch Obstbau bestimmten und bewaldeten Hängen des Südufers. Auch lässt sich das Panorama der pittoresken Orte Weißenkirchen, Spitz und Dürnstein wunderbar von der südlichen Donauseite aus genießen. Lohnend für alle, die eine Bergetappe nicht scheuen, ist der Besuch der Burgruine Aggstein: Von hier eröffnet sich ein traumhafter Blick über das geschlungene Donautal. Weitere Höhepunkte sind die wunderschön gelegenen Stifte Melk und Göttweig – jeweils am Beginn und am Ende der Wachau. Die Universitätsstadt Krems hat sich in den letzten Jahren zur heimlichen Kulturhauptstadt der Region entwickelt und bietet mit der Landesgalerie Niederösterreich, der Kunsthalle, dem Karikaturmuseum und dem Forum Frohner auf der Kunstmeile Krems zeitgenössische Ausstellungen zum Thema Karikatur und moderner bildender Kunst.

Donauradweg Tullner Donauraum & Wagram

Eine wunderschöne Radleretappe ist die weite Lösslandschaft des Wagrams, welche die Donau gleich nach der Wachau durchfließt. Wer sich zwischendurch stärken möchte, findet zahlreiche ausgezeichnete Landgasthäuser mit exzellenter, zum Teil haubengekrönter bodenständiger Küche, die zur Einkehr einladen – wie der „Floh“ in Langenlebarn. In Tulln lohnt sich ein Stopp ganz besonders: die Geburtsstadt des berühmten Künstlers Egon Schiele lädt ein, das Geburtshaus des großen Meisters oder das Schiele Museum zu besuchen. Am Egon Schiele Weg kann man die Kindheit von Egon Schiele in Tulln nachvollziehen. Die Weine der Region Wagram kann man am besten im WERITAS Wagram – einer modernen Mischung zwischen Gebietsvinothek und Lokal – verkosten.

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Im Jahre 1990 leistete die OÖ Touristik Pionierarbeit auf dem Sektor der organisierten Radreisen: die erste buchbare Radreise am Donauradweg inklusive Gepäcktransfer. Über die vielen Jahre hat sich das Reiseangebot der Radreisen auf ganz Europa ausgeweitet, die beliebt wie eh und je sind. In den letzten 30 Jahren hat sich das Portfolio auf Mountainbike- und Schiffsreisen, Gruppen- und Wanderreisen sowie Winter- und Wellnessaufenthalte ausgeweitet. Auch die Organisation internationaler Kongresse und Eventveranstaltungen zählen mittlerweile zu den erfolgreichen Unternehmenssparten.