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Ungarische Donau
Von Wien bis Budapest
Eine Radtour, die abwechslungsreicher nicht sein kann! Kaum sonst wo findet sich diese Mischung aus landschaftlicher Schönheit, kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten und bodenständigem Brauchtum.
Länge:
Die Länge des Donau-Radweges mit Start in Wien und Endziel Budapest beträgt für die slowakische Variante 324,5 Kilometer, für die Variante durch Ungarn 339,5 Kilometer. Bis auf die Etappe von Tata nach Esztergom, die zwei kleine Anstiege von jeweils 3 km hat, sind die Tagesetappen durchwegs flach.
Streckenbeschreibung:
Die Wegequalität des Donau-Radweges zwischen Wien und Budapest ist je nach Gebiet und Land sehr unterschiedlich. In Österreich ist der Donau-Radweg bis auf ein kurzes Stück sehr gut ausgebaut und verläuft zum Großteil immer auf dem verkehrsfreien und asphaltierten Hubertusdamm.
In der Slowakei ist der Donau-Radweg seit Beendigung des Kraftwerkbaus hervorragend ausgebaut. Beiderseits des riesigen Stausees wurde ein asphaltierter Dammweg angelegt, der bis nach Medved’ov durchgeht.
Auch in Ungarn ist der Donauradweg beschildert und wird in Donaunähe geführt. Ab Ásványráro ist der Radweg bis kurz nach Györ ausgebaut. Von Györ bis Bábolna fahren Sie auf der Straße, die mittelmäßig befahren ist. Ab Bábolna können Sie nun über Ács und Komárom nach Tata fahren, oder Sie wählen die ruhigere, direkte Variante. Bis Tát führt der Weg dann teilweise auf der Bundesstraße oder auf steigungsreichen, aber ruhigen Landstraßen. Ab Esztergom gibt es ein Stück Radweg, danach ein paar Kilometer im Verkehr und ab der Fähre nach Szob können Sie auswählen, ob Sie auf dem linken oder rechten Ufer radeln wollen. Ab Zebegény bis Göd ist der Radweg am linken Ufer ausgebaut und als Donauradweg beschildert. Danach geht es auf ruhigen Wohnstraßen bis nach Budapest hinein – dort gibt es wieder Radwege. Auf dem rechten Ufer verläuft die Strecke zu einem großen Teil im Verkehr. Ab Szentendre ist der Donauradweg dann auf dem rechten Ufer beschildert.
Mit Kindern unterwegs:
Der Donauradweg zwischen Wien und Budapest ist nur bedingt für Kinder geeignet. Zuwenig Radwege und zuviel Verkehr auf unvermeidbaren Streckenabschnitten bereiten Kindern unter zwölf Jahren zu große Schwierigkeiten, weshalb Sie die Tour mit jüngeren Kindern nicht unternehmen sollten. Das gilt jedoch nur für den ungarischen Teil, in Österreich und der Slowakei bis nach Medved’ov können Sie problemlos auch mit kleineren Kindern unterwegs sein, da der Radweg hier immer auf einem asphaltierten Dammweg verläuft.
Reisetipps:
Wien
Keine Frage, Wien streitet mit Paris um den Titel reizvollste Stadt Europas. Beide Städte haben ein einmaliges Erscheinungsbild und Flair sowie eine eigenständige Lebensart.
Die Wiener Innenstadt ist schlicht ein eigenständiges kulturhistorisches und architektonisches Freiluftmuseum. Auch das Erscheinungsbild der Läden und sogar der Tankstellen wurde angepasst, dass keine große Leuchtreklame oder ähnliches das Stadtbild entstellen.
Bratislava
Den Mittelpunkt der Altstadt bildet der Hauptplatz. Er wird von einigen Cafés und Restaurants gesäumt. Bei einem der Gebäude handelt es sich um das ehemalige Barockpalais des Baron Jan Jeszenak. In der Mitte des Hauptplatzes befindet sich der Maximilian (Roland) Brunnen, den König Maximilian II bauen ließ.
Gewaltig thront die Burg von Bratislava über der Stadt.
Das Slowakische Nationaltheater, 1886 im Stil der Neurenaissance erbaut, in dem Opern und Ballett aufgeführt werden, sticht regelrecht ins Auge. Ein weiteres Muss ist der Grassalkovich Palais, der heute als Präsidenten Palais fungiert.
Budapest
Die Fischerbastei ist der schönste Aussichtspunkt und die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in der Stadt. Auf einem hohen Berg gelegen liegt sie inmitten des Budaviertels mit der historischen Altstadt. Hier kann man auch die Matthiaskirche bewundern.
Die bekannteste der vielen Budapester Brücken ist die Kettenbrücke. Sie war die erste feste Brücke über die Donau, die heutzutage den Roosevelt Platz auf der Pester Seite und den Tunnel unter dem Budaer Berg miteinander verbindet. Der spätklassizistische Bau ist unter den vielen anderen Brücken sicher die schönste.
Inmitten der Donau gelegen bietet die Margareteninsel dem Besucher einen Ort der Ruhe und Entspannung in Budapest. Auf der etwa 2,3 Km lange Insel befinden sich ein großes Freibad mit mehreren Schwimmbecken und einem Thermalhotel.
Eines des größten und schönsten Bauwerke der Stadt ist das neugothische Parlamentsgebäude. Mit seinen knapp 270 Metern ist es das längste Gebäude des Landes. Es wurde 1902 fertig gestellt und befindet sich direkt an der Donau.
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